Fallbeispiel: Lipödem

Frau, 45 Jahre. Sie leidet seit der Pubertät unter einer zunehmenden Schwellung der Beine. Da ihr zum Abnehmen geraten wurde, hat sie zunächst versucht durch strenge Diäten, den immer größer werdenden Beinumfang zu begrenzen. Mit jeder Schwangerschaft kam ein Umfangsschub dazu. Auch einen Versuch, den Beinumfang mit leichten Stützstrümpfen einzudämmen, hatte sie bereits ohne Erfolg hinter sich. Im Laufe der Jahre nahm zusammen mit den Beinumfängen auch ein Schweregefühl der Beine und eine Druckempfindlichkeit zu, so dass jetzt schon leichte Berührungen der Beine zu Schmerzen führen. Dies belastete die Ehe der Frau sehr. Das Schweregefühl veranlasste die Patienten jegliches Gehen zu vermeiden, weil sie immer das Gefühl hatte, „Betonklötze mit sich `rumzuschleppen“.

Untersuchung: Bei der Untersuchung hatten beide Beine ein typisches Lipödem. Die Beine waren sehr druckschmerzhaft. Die apparativen Untersuchungen ergaben zusätzlich eine Funktionsstörung des Venensystems.
Behandlung: Intensives Bewegungstraining mit konsequenter Kompressionstherapie durch maßgefertigte flachgestrickte Kompressionsware.
Erfolg: Damit konnte ein Rückgang der extremen Schwellungen, der Schweregefühle und der Druckempfindlichkeit erreicht werden. Auch die „Betonklotzgefühle“ gingen zurück, so dass auch Sport – nach anfänglichen Schwierigkeiten - wieder Spaß machte.

 


 


 

 

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